Weltkulturerbe Lesachtaler Brot

Das Lesachtaler Brot ist weit über die Grenzen hinaus bekannt und beliebt. Nun ist es um eine Auszeichnung reicher. Dieses Naturprodukt - dessen Herstellung von der UNESCO bereits zum Kulturerbe aufgenommen wurde - erhielt im September 2018 bei der internationalen Slow Food Messe "Terra Madre - Salone del Gusto" in Turin das "Presidio - Siegel", welches Lebensmittel, die als "besonders schützenswert" gelten, auszeichnet.

Selbstversorgung war lebenswichtig im früher schwer erreichbaren Hochtal. Deshalb wurde Brotgetreide angebaut und in den vielen Mühlen, mit Sorgfalt, langsam und schonend gemahlen. In Maria Luggau stehen noch heute fünf perfekt restaurierte wasserbetriebene Mühlen, die regelmäßig benützt werden. Korn anbauen, mahlen und Brot backen ist im Lesachtal Tradition. Noch heute ist es in vielen Häusern Ehrensache, das Brot nach von Generation zu Generation überlieferten Rezepten selbst zu backen. Dem Brotteig wird viel Zeit zum Gehen gelassen, bevor er in den Ofen kommt und seinen himmlischen Duft verbreitet. Das Lesachtaler Brot wurde von der Unesco zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt. Drei Bäuerinnen backen und liefern ihr ganz spezielles Lesachtaler Brot in das Almwellness-Resort, wo Sie es täglich genießen können.

Hier dürfen wir Ihnen ein paar regionale Produzenten vorstellen:

  • Unser Lesachtaler Bauern Brot beziehen wir vom Bauernhof „Leachner“ von Lugger Theresia aus Maria-Luggau, Bauernhof „Pergila“ von Maria Salcher aus Maria-Luggau, Bauernhof „Jörgis“ von Kathrin Unterweger aus Liesing,
  • Lesachtaler Bauernbutter beziehen wir vom Buernhof „Hofna“ Waldner Johann aus Maria-Luggau und vom Bauernhof „Andola“ Manfred Obernosterer aus St. Lorenzen
  • Lesachtaler Speck, Wurst- und Fleischspezialitäten beziehen wir unter anderem von der Fleischhauerei Salcher, Salcher Markus aus St. Lorenzen
  • Gailtaler Käse wie Edelschimmelkäse, Schnittkäse, Weichkäse beziehen wir unter anderem vom Bauernhof „Baierlehof, Familie Pernul aus Goderschach
  • Ziegenkäse von der Familie Mitterdorfer aus Obertilliach
  • Käsespezialitäten vom Bauernhof „Jörgis“ von Kathrin Unterweger aus Liesing
  • Kuhmilchkäse vom "Jöhrer-Hof" - Familie Unterguggenberger 
  • Honigspezialitäten von der Familie Suppersberger aus St. Lorenzen
  • Gailtaler Speck, Wurst- und Fleischspezialitäten beziehen wir auch bei der Fleischerei Kastner aus Kötschach Mauthen
  • Brot und Semmel beziehen wir von der Bäckerei Obererlacher aus Obertilliach
  • Saisonales Gemüse beziehen wir von der Gemüsefarm Kollmitzer, Norbert Kollmitzer aus Würmlach
  • Frischen Fisch erhalten wir unter anderem von der Fischzucht Zankl aus Gundersheim
  • Marmeladen von der Tiroler Früchteküche der Firma Unterweger aus Thal-Assling
  • Weisser Landmais von Sepp Brandstätter aus Würmlach
  • Propolistropfen, Met und weitere Honigprodukte von Supersberger Franz aus St. Lorenzen
  • Handgeschöpfte Schokolade und Trinkschokolade von Pichler Hans-Gerhard aus Sillian
  • Edelbrände und Gin von der Naturbrennerei Kuenz aus Dölsach,
  • Werne Holzfeind aus Mandorf,
  • Destilliere Schwarzer aus Lienz
  • Loncium Bier von der Brauerei Lonicum aus Mauthen
  • Heukissen, Heupölster, Heubäder von der Familie Manfred Guggenberger aus St. Lorenzen
  • Heubäder aus Mussenheu von Maria & Werner Lexer aus St. Jakob
  • Kräutertees, Kräutersalze, Säfte und Cremen von Simone Matouch „Kräuterwerkstatt Lesachtal“ aus Liesing
  • Eigenprodukte „Sunnseit´n by Almwellness Resort Tuffbad ****superior“ von der Latschenölbrennerei Unterweger aus Thal-Assling
  • Unser eigens gebrautes ALMBIER beziehen wir von der Falkensteinbrauerei aus Lienz

TIPP! Unser Almwellness- Roggenvollkornbrot zum Selberbacken

Zutaten:

Sauerteig:
1. Stufe  

  • 200g Roggenvollkornmehl
  • 200g Wasser warm
  • 50g Anstellgut

2. Stufe

  • 200g Roggenvollkornmehl
  • 200g Wasser warm

Brühstück

  • 50g Roggenvollkornmehl
  • 8g Brotgewürz gemahlen
  • 200g Wasser kochend

Haupteig

  • 800g Sauerteig
  • 250g Kochstück
  • 550g Roggenvollkornmehl
  • 20g Salz

Zubereitung:

Alle Zutaten für die erste Stufe des Sauerteigs gut durchmischen und zugedeckt an einem warmen Platz für 12-14h reifen lassen.
Für die zweite Stufe warmes Wasser und das Roggenmehl dazurühren und noch einmal für 2 bis 3 Stunden stehen lassen. Der Sauerteig kann verwendet werden, wenn er sein maximales Volumen erreicht hat.
Brühstück: Das Roggenmehl und die Gewürze mit kochendem Wasser überbrühen und klumpenfrei verrühren. Das Brühstück sollte zum Teigmischen abgekühlt sein.
Nun alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und für 5-6 Minuten langsam mischen.
Die optimale Teigtemperatur nach dem Mischen beträgt 26-28°C.

Der Roggenteig muss nun rasten, damit die Vollkornbestandteile des Mehls das ganze Wasser aufnehmen können, Dafür stellen wie den Teig 50-70 Minuten an einem warmen Platz. Da dieses Brot ohne Backhefe gebacken wird, ist es wichtig, den Teig nie zu sehr abkühlen zu lassen. Es besteht sonst die Gefahr, dass das Brot zu kompakt und sauer wird. Nach der Teigruhe, den Teig noch einmal zusammenstoßen, mit einer Teigkarte in die geölten Kastenformen geben, mit Wasser bestreichen und mit Dinkelflocken bestreut aufgehen lassen. Sind die Brote bis knapp unter die Oberkante der Kastenform aufgegangen, können die gebacken werden.

Dazu den Ofen auf 240°C aufheizen und die Brote mit Schwaden für 8 Minuten bei dieser Temperatur backen. Danach den Dampf ablassen, den Ofen auf 200°C stellen und die Brote in der Form fertig backen. Vollkornbrote in Kastenformen sollte man etwas länger backen. Für 1kg Brot ist eine Backzeit von ~ 75 Minuten optimal. Sind die Brote nun fertig gebacken, sollte man sie direkt danach aus der Kastenform geben und auf einem Rost auskühlen lassen.

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